Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt. Vanda und Aldo können auf ein langes gemeinsames Leben zurückblicken, auch wenn sie nicht immer glücklich waren. Wie bei vielen Paaren erstickte auch ihre Beziehung irgendwann in Routinen. Als Aldo dann die jüngere Lidia kennenlernt, scheint die Ehe endgültig zerbrochen. Doch die neue Liebe kann die Bande, die die Kinder geknüpft haben, nicht lösen, und so kehrt Aldo nach Hause zurück. Inzwischen sind seit dem Bruch Jahrzehnte vergangen, und die Wunden der einstigen Verletzungen scheinen geheilt - bis zu jenem Tag, als die alte Narbe plötzlich schmerzhaft aufbricht ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.04.2018
Rezensentin Sandra Kegel freut sich nicht nur über die Vermutungen darüber, ob Domenico Starnone Elena Ferrante ist oder nicht (auffallende Ähnlichkeiten zwischen Ferrantes Texten und Starnones Roman legen das durchaus nahe, meint sie). Vor allem erkennt sie in dem vorliegenden Familiendrama a la Bergman ein Buch, das, geschickt mit Zeitebenen und Perspektiven spielend, unterhaltsam die Dysfunktionalität einer Familie aufdröselt, all die Lügen und Manipulationen. Wie eine sich ständig neu formierende Familienaufstellung erscheint ihr der Text.
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