Mit einem nostalgischen Blick spüren die Gedichte der Autorin dem Geist der Romantik nach und führen uns dennoch ins Hier und Heute. Es geht in den Gedichten um Sehnsucht, Natur, Tod, und Liebe, aber auch um Fragen der Selbsterkenntnis sowie um gesellschaftskritische Themen. Getragen werden die Gedichte von einer feinen Melancholie und ungezwungenen poetischen Bildern, die uns mitunter auch kleinste Details betrachten lassen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 16.12.2023
Björn Hayer stellt klar, dass das vielfach versehrte lyrische Ich in dem Debütband mit Gedichten von Dorothee Krämer auch Trost zu spenden imstande ist. Das Mittel dazu ist in den Texten die Metamorphose, levitierende Motive sind Luft und Wind, erkennt der Rezensent. Erfahrungen von Verlust und Einsamkeit werden so in Krämers "poetischer Traumatologie" in Sinn verwandelt, erläutert Hayer.
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