Der von Gerald Echterhoff und Michael Eggers herausgegebene Band "Der Stoff, an dem wir hängen" geht nach Jan Engelmann der Frage nach, "wie Texte zu großer Form auflaufen". Wo die "Altvorderen" der Wissenschaften den Vertretern des Popdiskurses "mangelnde Substanz" und "kulturwissenschaftliche Verblendung" vorwerfen, sieht Engelmann das eigentliche Problem nicht in den akademischen Inhalten, sondern im "Tunnelblick", der an den Universitäten eingeübt werde. So stimmt er Michael Eggers Ansicht zu, die "Kulturwissenschaftlichkeitsrhetorik" verschleiere "allzu gern" ihre Abhängigkeit von Formulierungskniffen und Autoritätseffekten. Brigitte Weingart schlage deshalb unter dem Begriff "Faszinationsanalyse" einen neuen Umgang mit Subjektivität vor. Laut Engelmann ist vor allem die Bereitschaft nötig, das eigene Schreiben von seinen Fixierungen zu lösen. "Einmal von den ?diskursiven Stoppregeln' (Weingart) befreit", so Engelmann, "könnten dann riskante Texte gedeihen."
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