Hip-Hop entstand als urbane Subkultur Ende der 1970er Jahre in den Armutsvierteln New Yorks und orientierte sich am Jazz, am Funk und an der Discoszene. Heute ist Hip-Hop die einflussreichste Spielart der Popmusik. Wie aber konnte er zu einem globalen Phänomen mit solch immenser kultureller, politischer und wirtschaftlicher Bedeutung werden? Dustin Breitenwischer erzählt die Geschichte des Hip-Hop am Beispiel von 111 herausragenden Alben - von der Sugarhill Gang bis zu Kae Tempest und von IAM bis zu Haftbefehl. So wird der Band zu einem Listener's Guide, der zum eigenständigen Nachhören und Erkunden einlädt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.12.2021
Rezensent Kai Spanke erkennt in Dustin Breitenwischer einen echten Fan des Hip-Hop. Leider bleibt ihm der Autor für seine enthusiastischen Belobigungen von Künstlern und Alben des Genres mitunter die Argumente schuldig. Auch die Entwicklungen im Hip-Hop kann ihm der Autor nur ansatzweise nahebringen, ohne allerdings eine kohärente Geschichte zu entfalten. Als anregende Kritikensammlung und Kanon mit Hintergrundinfos taugt der Band laut Spanke allerdings durchaus gut. Dem aufmerksamen Leser stellt sich laut Rezensent bloß die Frage, wieso Afrika Bambaataa mit dem Argument, auf ihm laste der Verdacht des sexuellen Missbrauchs, keine Aufnahme in den Band findet, Tupac Shakur und Dr. Dre aber sehr wohl.
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