Im Anthropozän ist der Mensch (Stichwort: Klimawandel) ein entscheidender Faktor für die Entwicklung der Umwelt. Eckart Ehlers zeichnet die Veränderungen der Mensch-Umwelt-Beziehungen von frühgeschichtlicher Zeit bis heute nach und zeigt mit Texten, Originaldokumenten und Grafiken, wie sich die Geografie aus dieser Auseinandersetzung mit der Erde entwickelt hat.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2008
Seinem Fach, findet Christian Jostmann, erweist Eckhart Ehlers einen Bärendienst. Wie immer man die Geografie wieder ins Gespräch (oder an Drittmitteltöpfe) bringen möchte - so, fleht Jostmann förmlich, bitteschön nicht. Zu unsicher erscheint dem Rezensenten des Autors Haltung zum eigenen Thema. Ist der Mensch nun der große Lenker und Verursacher globaler Veränderungen oder nicht? Jostmann findet Aussage und Gegenaussage. Und wo er nicht auf hinlänglich Bekanntes stößt, entdeckt er Fehler über Fehler. Eine Seite des Buches genügt ihm, um eine ganze Liste mit Irrtümern des Autors zusammenzustellen. Mit dem umstrittenen Begriff des "Anthropozän" wird dieses Buch den Rezensenten jedenfalls nicht versöhnen.
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