Aus der Flut der Neuerscheinungen hat Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel ein dünnes Bändchen gefischt, dass ihr wegen seines leuchtend gelben Einbandes ins Auge gesprungen ist. Das Buch der preisgekrönten amerikanischen Autorin Sharon Creech ist für sie als eine wunderbare Entdeckung: Es handelt von einer Lehrerin, der es mit viel Gespür für die ihr anvertrauten Kinder gelingt, diese für Gedichte zu begeistern, aber auch von einem Jungen und seine Trauer um einen gelben Hund. Beides hat die Rezensentin sehr berührt, ebenso die Bilder von Rotraut Susanne Berner, die ideal zum Inhalt des Buches passen und darüber hinaus eine eigene Geschichte erzählen, schwärmt Menzel.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…