Viele Melodien Beethovens sind zu Evergreens geworden: Für Elise erklingt auf dem Handy, die Mondscheinsonate in der Hotelbar. Eroica oder Appassionata kurbeln die Fernsehwerbung an, die Arietta jagt uns Schauder über den Rücken und Beethovens Neunte verleiht Staatsakten Ernsthaftigkeit und Würde.
Eleonore Büning zeigt in ihrem Buch, wo die Spuren des Musikgenies heute überall zu finden sind. War Beethoven ein Wunderkind? Wer waren die musikalischen Vorbilder des Komponisten? Warum bewegt uns seine Musik rund 250 Jahre nach seiner Geburt immer noch?
Auf solche und viele weitere Fragen antwortet Eleonore Büning in diesem Buch, mit dem sie vor allem eines im Sinn hat: Menschen für Ludwig van Beethoven zu begeistern, sie zu seiner Musik zu verführen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.02.2019
Wolfgang Schneider fragt mit Eleonore Büning nach Beethovens Aktualität und staunt, wie farbig die Autorin Beethovens Biografie, sein Denken, seine Frauengeschichten und seine Wirkung bis hin zu den Beatles darzustellen weiß. Auch wenn Büning zu keiner eindeutigen Antwort über Beethovens Zauber gelangt, selten hat Schneider so viel Wissenswertes über Leben und Werk Beethovens derart lustvoll vermittelt und musikhistorisch eingeordnet bekommen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.12.2018
Alain Claude Sulzer schwärmt von den Beethoven-Kenntnissen seiner Kollegin Eleonore Büning. Wie die ehemalige Musikredakteurin der FAZ sich Beethovens Werk und Talent nähert, es deutet und vermittelt, findet Sulzer phänomenal. Ein Buch für Laien und Liebhaber, versichert er, auch wenn nicht alles darin immer unmittelbar verständlich sei. Die Einblicke, mit denen die Autorin aufwartet, etwa über Karajans Fähigkeit, Beethovens detaillierte Vorgaben zu erfüllen, ihr gekonntes Springen zwischen Werkgattungen, Epochen und Interpretationsstilen sowie die implizite Aufforderung, die Lektüre immer wieder mit Hörbeispielen zu erweitern, machen das Buch für Sulzer zum Genuss. Die Erfahrung der Autorin, ihre intime Quellenkenntnis und ihr Wissen um die Interpretationsgeschichte und die Biografie des Künstlers, vor allem aber die Leichtigkeit, mit der hier Wissen präsentiert wird, machen den Rezensenten rundum glücklich.
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