Elisabeth Längle

Pierre Cardin

Cover: Pierre Cardin
Christian Brandstätter Verlag, Wien 2005
ISBN 9783854983958
Gebunden, 160 Seiten, 36,00 EUR

Klappentext

Er hat den 'New Look' bei Christian Dior entwickelt und den Look der Beatles kreiert. Er sprengte den Elfenbeinturm der Pariser Haute Couture in der Überzeugung, dass Luxus für die Massen erschwinglich sein muss. Er brachte seine Mode nach Moskau, Peking und Tokio, bevor die Modewelt größer als Frankreich war. Er präsentierte sich im Weltraumanzug und machte seinen Namen zu einer Weltmarke, die die Allgegenwart der Schwerkraft hat. Er ist der einzige Mensch auf diesem Planeten, der souverän als Alleineigentümer einen Kosmos von Haute Couture, Pret-a-Porter, Theatern, Restaurants, Hotels, Medien, Schlössern, Fabriken, Schiffen und nicht zuletzt das legendäre Maxim's de Paris regiert. Dieser Bildband folgt den Spuren eines Genies, das sich als moderner Marco Polo sieht. Die Erfolgsformel des leidenschaftlichen Abenteurers ist unermüdliche Arbeit: "Mir hat es immer gefallen, durch meine Arbeit zu existieren, und es hat mich noch nie amüsiert, mich zu amüsieren."

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.2005

Als Visionär, Träumer und Perfektionisten beschreibt Rezensentin Daniela Gregori den Modeschöpfer Pierre Cardin, dessen Karriere Elisabeth Längle in vorliegenden Buch nachzeichnet. Ausführlich berichtet Gregori von Cardins Lehrzeit bei Jeanne Paquin, Elsa Schiaparelli und Christian Dior. Sie zeigt sich entzückt von seinen legendären Kreationen und hält fest, dass er in der Überzeugung, jede Frau hätte ein Recht, sich gut und modisch zu kleiden, 1959 eine erste Pret-a-porter-Kollektion in die Kaufhäuser brachte, die wie die kurz darauf eingeführte Herrenlinie ein durchschlagender Erfolg wurde. Weiterhin informiert Gregori darüber, dass Cardin den 1964 den Look der Beatles erfand, für die NASA arbeitete und heute neben dem Schloss des Marquis de Sade auch die Quelle, in der Leonardo da Vinci badete, sein Eigentum nennt. Über Längles Buch selbst erfährt man nicht allzu viel. Gregori merkt an, dass die Autorin ihren Text in Dekaden eingeteilt habe und von Sensation zu Sensation hetze, "eingebettet in das Weltgeschehen und ein wenig Lebensgefühl". Das Resümee der Rezensentin: "Man gewinnt bei der Lektüre den Eindruck, Pierre Cardin wäre ein hermetisches Planetensystem fernab des unseren."
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