Hanna ist hin- und hergerissen: Einerseits findet sie diesen Steffen, den allen nur Cool nennen, ganz toll, andererseits stört er ständig den Unterricht, piesackt die Mädchen und macht Schwächeren das Leben zur Hölle. Was geht nur in diesem Jungen vor? Mama meint, man muss Mitleid mit Steffen haben, aber das sieht Hanna ganz anders.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Zöller schildert die Hilflosigkeit, die die Klasse und Lehrerin angesichts des Klassen-Kings empfinden, vor dem alle kuschen und der alle im Griff hat. Der Rezensent Helmut Martin-Jung hebt besonders hervor, welche Möglichkeiten die Schülerin Hannah und ihre Klasse durchspielen, um diesen "Coolman" ein Kontra zu geben. Das fängt damit an, dass man sich beispielsweise auch mal trauen könnte, einfach "nein" zu sagen. Zöller deute aber auch die Hin- und Hergerissenheit Hannahs zwischen Hass, Mitleid und Sympathie mit dem Klassen-King an, der - wie die Autorin andeute - unter einem Mangel an Zuwendung seitens der Eltern zu leiden hat.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…