Mit einem autobiografischen Text. Elliott Erwitt war seit den 50er Jahren Magnum-Mitglied und zeitweise Präsident und Vizepräsident der legendären Agentur. Ein Fotograf, der den Ereignissen nicht nachjagt, sondern die Ereignisse auf sich zukommen lässt, abwartend, beobachtend, bereit für die großen und die kleinen Momente im Leben, die privaten und die offiziellen, die traurigen und komischen. Vor allem seine hintersinnigen, liebenswert ironischen Schnappschüsse haben ihn berühmt und weltweit populär gemacht. Unser 1997 erstmals erschienener Band, den er selbst zusammenstellte und den wir jetzt in 2. Auflage vorlegen, enthält die Ikonen seines reichen Lebenswerks - die offiziellen Arbeiten für Magnum und viele seiner personal exposures, jener "persönlichen" Bilder, die seinen Ruhm begründeten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.07.2013
Freddy Langer freut sich sehr über die Neuauflage von Elliot Erwitts "Personal Exposures" anlässlich des fünfundachtzigsten Geburtstags des Fotografen. Schon ein Versuch, den Titel des Buches zu übersetzen, kann einiges über seinen Inhalt verraten, erklärt der Rezensent, es stecken die "Persönlichen Belichtungen" darin, die Privataufnahmen, aber auch "Entlarvung", "Bloßstellung" und "Verwundbarkeit". Erwitts Bilder sind beinahe immer komisch, berichtet Langer, und ihr Komik resultiert meistens aus der schlichten Tatsache, dass es so verdammt schwer ist, sich würdevoll zu benehmen, irgendetwas Komisches passiert meist ganz automatisch, lernt der Rezensent von Erwitt.
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