Aus dem Englischen von Angela Praesent. Gibt es das - eine allzu glückliche Kindheit? Jemima lebt als mittleres von fünf Geschwistern in einer wunderbaren Familie: Ihr ältester Bruder Ben erklärt ihr, wie die Welt funktioniert. Mit ihrem Fast-Zwillingsbruder Jude spielt sie in innigster Verbundenheit Weltkriegsschlachten nach. Ihre eigensinnige Schwester Harriet achtet penibel darauf, dass die Speisen auf ihrem Teller sich nicht berühren, auch wenn dann die Nonnen der Klosterschule alles miteinander vermengen. Und der Jüngste, Gus, schneidet herrliche Grimassen. Der Vater der fünf ist ein verstrubbelter Schriftsteller, ein "jüdischer Cowboy" - und sie alle zusammen vergöttern die engelsgleiche Mutter. Es ist ein Familienparadies, dem Jemima nicht entkommt. Sie liebt ihre Familie bis zum Zerreißen. Als es Zeit ist, erwachsen zu werden, bleibt sie allein zurück. Je weiter die Familienmitglieder ihre eigenen Wege gehen, desto stärker löst sich die Welt der Erzählerin auf, voll selbstzerstörischer Gedanken.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…