Aus dem Französischen von Sigrid Groß. Matapari ist Drilling und kommt, beinahe vergessen im Bauch seiner Mutter, zwei Tage später zur Welt als seine beiden Brüder: am 20. Jahrestag der Unabhängigkeit. Unbekümmert und witzig erzählt der Junge von den Verwicklungen, die sich daraus ergeben.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 19.04.2001
Oralität prägt diesen Roman des Kongolesen Emmanuel Dongala. Nicht nur spreche der Protagonist der Geschichte den Zuhörer zuweilen direkt an, erklärt uns Heinz Hug, sein Erzählstil sei zudem naiv, musikalisch, mit Wiederholungen, Abschweifungen und manchmal mit einem Hauch von Geschwätzigkeit. Noch nicht alles: Der Rezensent erfreut sich ebenso an der Technik des Bewusstseinsstroms und an der Intertextualität (Garcia Marquez!) des Romans. Doch wie unterhaltend diese Familiengeschichte aus dem postkolonialen Afrika auch sein möge, schreibt Hug, der Humor mildere Dongalas in der Charakterisierung der Demokratiebestrebungen auf dem Kontinent sich zeigenden Pessimismus hinsichtlich politischer Entwicklungen in Afrika doch nur geringfügig.
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