Herausgegeben von Klaus-Jürgen Bremm, Hans-Hubertus Mack und Martin Rink. In diesem Sammelband beschreiben Zeitzeugen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen Entwicklungen und Ereignisse der Geschichte der Bundeswehr von den Anfängen bis zur Gegenwart. Der Band ergänzt die Wanderausstellung "Entschieden für Frieden" des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.11.2005
Rundum positiv beurteilt Rezensent Klaus Naumann diesen Jubiläumsband über die nun mehr fünfzigjährige Geschichte der Bundeswehr. Der Band dokumentiert für Naumann, dass die Transformation der Streitkräfte nicht ein Thema der Gegenwart ist, sondern dass steter Wandel und permanenter Umbau immer das Leitmotiv der Bundeswehr-Geschichte war. Die Beiträge, die in vier übersichtlichen Abschnitten die "Suche nach Sicherheit", die "Organisationsstrukturen der Bundeswehr", das Verhältnis von "Bundeswehr und Gesellschaft" sowie die gegenwärtigen Probleme von "Umbruch und Neuorientierung" analysieren und diskutieren, lobt Naumann als "informativ und kompetent". Neben dem "ausgezeichneten" Beitrag von Martin Rink über den Wandel der Streitkräfte hebt er den von Reinhard Stumpf hervor, der sich mit der Wiederverwendung von Wehrmachtgeneralen und der Neubildung der militärischen Elite auseinandersetzt und die Chance zu einem interessanten indirekten Vergleich der Welten bietet, die zwischen dem damaligen und dem heutigen Führungskorps liegen. Insgesamt würdigt Naumann den Band als eine "gelungene Gesamtschau", die den Vergleich mit den verschiedenen Bundeswehr-Büchern dieses Jubiläumsjahres nicht nur nicht zu scheuen brauche, sondern diesen oftmals an Solidität, Quellennähe und Reflexion überlegen sei.
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