65 Minuten. Inszeniert und gelesen von Ulrich Ritter.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2003
"Fatalistisch" und "sentimental", "moralisch" und "weinerlich", "depressiv" und "bitter-süß" findet Rezensent Martin Z. Schröder die Gedichte Erich Kästners. Nun hat Ulrich Ritter aus verschiedenen Gedichtbänden Kästners Stücke ausgewählt, inszeniert und gelesen und mit "allseits bekannten Musikfetzen aus Klassik und Pop" zu einem Programm verklebt, berichtet Schröder. Vom Ergebnis zeigt er sich nicht gerade begeistert. Ritters Interpretation der Kästner-Gedichte hält er für "affektiert": das Gebrumm, die zarten Töne, mitunter Gesang machten Kästner vollends zum Kabarettschreiber.
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