Herausgegeben von Doris Sottopietra. Wie kommt ein junger Wiener 1941 nach Indochina? Was veranlasst ihn, gemeinsam mit dem Viêt Minh für die Unabhängigkeit Vietnams zu kämpfen? Und wie schafft er es, Oberst in der Armee von Ho Chi Minh zu werden? Die Geschichte beginnt in Wien, genauer gesagt im Jahr 1938, als der junge Ernst Frey, als Kommunist und Jude doppelt stigmatisiert, auf seiner Flucht vor den Nazis in Paris bei der Fremdenlegion anheuert...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.06.2001
Die Biografie des Wiener Juden Ernst Frey führt vom Habsburger-Österreich in die Schweiz, dann - Frey war bei der Fremdenlegion - nach Algerien, nach Indochina, wo Frey sich Ho Chi Minh anschließt und zum Oberst befördert wird. 1950 kehrt er nach Europa zurück, hat, wie der Rezensent (Kürzel czz.) sehr treffend schreibt, bis dahin (und da war er erst 35) "die Weltgeschichte einigermaßen unorthodox durchquert". Nicht genug mit den aufregenden Geschehnissen, die nun erschienenen Lebenserinnerungen sind, so der Rezensent, auch ein "Werkstück formbewusster Prosa".
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