Mit zahlreichen Beiträgen. Herausgegeben von Dietmar Mieth u.a.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.10.2001
Nicht nur das echte Leben muss sich den Maßstäben der Moral und Unmoral beugen, auch Romane stehen in diesem Spannungsverhältnis und werden in ihrer Ausdruckskraft daran gemessen, schreibt der Rezensent mit dem Kürzel "rh.". Da ist es auch sinnvoll, dieses Spannungsverhältnis literaturwissenschaftlich zu untersuchen, was Dietmar Mieht und andere Autoren auch getan haben, berichtet der Rezensent. Sie haben Texte von Goethe, Schiller, Kafka, Tisma, Hesse, Brecht, Melville, Mann, Kundera und Lenz anhand der Frage "Literatur zwischen Ehtik und Ästhetik" analysiert und werden doch darauf zurückgeworfen, was Literatur kennzeichnet: "Erzählen beruht auf Gegenseitigkeit. Und seine Moral auch", resümiert "rh.".
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