Mit farbigen Aquarellen von Maria-Therese Tietmeyer.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.2000
Rose-Maria Gropp weiß allerhand Gutes über die im vergangenen Jahr verstorbene Autorin zu sagen. Was sie allerdings an diesem Buch so sehr zu schätzen weiß, wird in ihrer Rezension nur sehr bedingt deutlich. Zwar lobt sie sehr die Bilder von Maria-Therese Tietmeyer und merkt an, dass Gallwitz "den Märchen eine Unsterblichkeit mehr" eingehaucht habe. Worauf sie sich mit letzterem genau bezieht, wird jedoch nicht recht deutlich. Dafür erfahren wir jedoch etwas über den Inhalt: Wer kann sich schon daran erinnern, dass im Märchen Hirse "durch ein Hosenbein oder durch eine Wolfsgurgel" gesät wird, oder dass der Bauer "in der Laurentiusnacht nackt um das Feld laufen" muss, damit die Saat nicht von den Vögeln verspeist wird?
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