Mit farbigen Aquarellen von Maria-Therese Tietmeyer.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.2000
Rose-Maria Gropp weiß allerhand Gutes über die im vergangenen Jahr verstorbene Autorin zu sagen. Was sie allerdings an diesem Buch so sehr zu schätzen weiß, wird in ihrer Rezension nur sehr bedingt deutlich. Zwar lobt sie sehr die Bilder von Maria-Therese Tietmeyer und merkt an, dass Gallwitz "den Märchen eine Unsterblichkeit mehr" eingehaucht habe. Worauf sie sich mit letzterem genau bezieht, wird jedoch nicht recht deutlich. Dafür erfahren wir jedoch etwas über den Inhalt: Wer kann sich schon daran erinnern, dass im Märchen Hirse "durch ein Hosenbein oder durch eine Wolfsgurgel" gesät wird, oder dass der Bauer "in der Laurentiusnacht nackt um das Feld laufen" muss, damit die Saat nicht von den Vögeln verspeist wird?
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…