Mit 130 Abbildungen. Dieses Buch über das städtische Leben im Mittelalter ist Quellenwerk und Darstellung zugleich. Der Leser erfährt, wie der Stadtbewohner lebte und sich versorgte und welche Bedeutung Kirche und Frömmigkeit in seinem Alltag spielten. Das Bild der Stadt war durch das Treiben der Kaufleute geprägt, auf deren weitgespannten Handel man nicht mehr verzichten konnte. Das Buch erzählt von ihrem Lebensstil, der durch Reichtum und Vermögen geprägt war, von ihren Familien und dem Haushalt, von Geburten und Hochzeiten, von Testament und Tod. Als zweite Säule der städtischen Wirtschaft entwickelte sich das Handwerk - und auch die Handwerkerin stand ihren Mann. Noch heute weisen 'Schustergasse', 'Töpfergasse' oder 'Fleischerstraße' auf das große Sozialprestige des Handwerkers hin. Wie aber lebten die unteren Schichten? Wie gestaltete sich der Alltag der Armen, Bettler, Kranken und Aussätzigen?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.06.2006
Prinzipiell begrüßt Christian Jostmann diesen Quellenband zum städtischen Leben im Mittelalter, das sich dadurch auszeichnete, dass festgefügte Mauern Freiheit bedeuteten. Er lobt ihn als "materialreich und sachkundig kommentiert", hat aber auch einiges auszusetzen. So beklagt er die schlechte Qualität der Abbildungen und das Fehlen eines Sachregisters, was bei ihm den Eindruck der "verlegerischen Halbherzigkeit" hinterließ.
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