Eigentlich lieben Alma und Théo einander. Ihre erste Begegnung fühlte sich an wie der Anfang von etwas Großem, die Zeit danach wie ein Versprechen. Und doch stehen sie jetzt zwischen zwei Wahrheiten: Sie lieben sich, und dennoch liegt ihre Beziehung in Trümmern. Wie erkennt man, ob man gemeinsam glücklich sein kann - oder glücklicher allein wäre? Auf der Suche nach Antworten verbringen die beiden noch einen Sommer in dem Haus von Almas Eltern in Frankreich und schwören, es erst zu verlassen, wenn sie Gewissheit haben: festhalten oder loslassen. Eva Pramschüfer erzählt von der ersten großen Liebe, von der Kunst, von dem, was uns als Menschen trennt und verbindet.
Rezensentin Meike Feßmann fühlt sich gar nicht wohl in Eva Pramschüfers Debütroman. Der erzählt eine Liebesgeschichte, die laut Selbstauskunft der Autorin anders sein soll als alle anderen. Aber was genau das Problem der Beziehung ist, die die Deutsche Alma und der Franzose Théo führen, wird der Rezensentin nicht recht klar. Alma liebt Théo, aber gleichzeitig will sie, die in ihren Zwanzigern ist, ihre Freiheit genießen - darum scheint es zu gehen, die Handlung selbst spielt in Südfrankreich, wo die beiden einige Ferientage verbringen. Diesen Schauplatz, spekuliert Feßmann, hat Pramschüfer nur gewählt, weil er mondän wirkt und an französische Filme erinnert. Was für die Rezensentin nichts daran ändert, dass die Figuren im Buch nur scheinbar originellen Unsinn daher denken. Auch ungelenk großspurige Metaphern gehören laut Feßmann zum Inventar des Romans. Viel Kunstwillen, wenig ästhetisch Durchdachtes: So lautet das ziemlich vernichtende Fazit dieser Besprechung.
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