Herausgegeben von Egon Günther & Jürgen Schneider. In dieser Ausgabe des Feuerstuhls dreht sich vieles darum, dass die literarischen Pflastertreter Joyce/Bloom/Dedalus ihren Gang durch den chaotischen Weltalltag wieder aufnehmen, bloß dass dabei noch schärfer geachtet wird auf die anarchistische Grundierung des Ganzen und wie beiläufig skeptische Blicke schweifen in die Abgründe von Politik und Religion. Zudem gibt es Texte aus dem In- und Ausland, aus Albanien, Tschechien und Irland, vor allem aber aus den nokturnen Distrikten der Weltstadt New York.
Die dritte Ausgabe der antiautoritäten Literaturzeitschrift "Feuerstuhl" richtet sich an "Spötter und Feuervögel" und dreht sich um James Joyce, der selbst ein hervorragender Spötter war, erklärt Rezensent Ralf Sotscheck. Er findet hier dementsprechend etliche Joyce-Gedichte und der "Ulysses" wird in einem Aufsatz auf die "Substanz der Spötter" untersucht. Die Erhellung der anarchistischen Spuren in Joyces Werken ist in jedem Fall höchst unterhaltsam, findet der Rezensent.
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