Florian Jaenickes Kolumne gibt einen einzigartigen Einblick in das Leben mit einem mehrfach schwerstbehinderten Kind. Im Buch zur Kolumne beschreibt Jaenicke, wie sich das Leben mit einem Kind anfühlt, das nicht sprechen oder Augenkontakt halten kann. Eine Lektüre, die Perspektiven verschiebt -- und lehrt, was Glück bedeutet. Für Friedrich: die Beatles und Schweinsbraten. Für seine Eltern: die Liebe zu Friedrich.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.04.2020
Thorsten Schmitz ist tief gerührt von Florian Jaenickes Fotobuch über seinen schwer behinderten Sohn. Aufwühlend wie tröstlich scheint ihm die Geschichte des Kindes und seiner Eltern, gerade in diesen Zeiten. Wie das Leben unsere Pläne durchkreuzen kann, davon erzählen die Fotos und Texte des Bandes, meint er. Wunderbar findet Schmitz, dass Jaenicke seinen Sohn nicht "auf einen Befund" reduziert, sondern ihm beim Aufwachsen zusieht. Eine bezaubernde Liebeserklärung des Vaters an den Sohn, so Schmitz.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…