Mit Bildern von Nikolaus Heidelbach. Jüngstes Gericht. Armageddon. Atomkatastrophe. Schuldenkrise. Klimakollaps. Egal, wie man es nennt, sicher ist: Der nächste Weltuntergang kommt bestimmt. Aber wann genau? Welche Musik hört man dazu? Woran erkennt man den Antichristen? Wie sagt man Ich war's nicht auf Aramäisch? Florian Werner führt durch die Kulturgeschichte der Apokalypse, untersucht die Prognosen aus Theologie und Philosophie und ihre Konsequenzen für die Gesellschaft. Wer sich diesem Buch und den grausig schönen, wuchtigen Bildern von Nikolaus Heidelbach anvertraut, hat final vorgesorgt und braucht sich vor nichts mehr zu fürchten. Ein ideales Buch für Kultur- und andere Pessimisten und für alle, die eine Geschichte mit bösem Ausgang zu schätzen wissen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.10.2013
Nicht für bare Münze nimmt Andreas Platthaus, was Florian Werner uns über die Apokalypse an Untergangspathos und an Vergnüglichem (jawohl!) aus den Quellen zusammträgt. Soll und will er auch nicht, denn das Buch kommt nicht nur saftig wie Hieronymus Bosch daher, sondern auch hochpoetisch und ironisch, wie Platthaus versichert: "Das scheint die Investition von knapp zwanzig Euro zu rechtfertigen." Wenn der Zeichner Nikolas Heidelbach dazu Satan mit der Welt als Basketball ins Bild setzt, findet der Rezensent das natürlich kongenial genial.
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