Diese neue Biografie stellt eine enge Verbindung zwischen Händels Privatleben und seinem künstlerischen Werdegang her. Vom Hamburger Opernhaus am Gänsemarkt führt sein Weg über ruhmreiche Episoden in Florenz und Rom nach London, dessen Aufstieg zur Musikmetropole er entscheidend prägt. Über neue biografische Details - wie Händels Homosexualität - hinaus gewährt Messmer einen faszinierenden Einblick in die schillernde Welt der Oper. Er beleuchtet die Rolle des freischaffenden Komponisten als Wegbereiter der musikalischen Moderne.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 29.12.2008
Zwei neue Biografien des Komponisten Georg Friedrich Händel bespricht Hans-Jürgen Linke gleichermaßen wohlwollend, wobei er keinen Zweifel daran lässt, dass ihr Erscheinen vor allem Händels zweihundertsten Todestag zu verdanken sein dürften. Denn die Kenntnisse über den Komponisten sind noch immer so spärlich, dass sie allenfalls eine "lebendige Skizze des Lebensweges" ergeben könnten. Franzpeter Messmer stellt in seinem Buch Linke zufolge Händel weniger als Künstlergenie dar denn als "Unternehmerpersönlichkeit mit geradezu unfassbarer kompistorischer Begabung". Dabei gehe Messmer klug, bedächtig und umsichtig vor, versichert Linke, dem auch die Reflexionen zum barocken Kulturbetrieb gut gefallen haben.
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