Friedrich de la Motte Fouque

Der Roman des Freiherrn von Vieren

Roman
Cover: Der Roman des Freiherrn von Vieren
Ripperger und Kremers Verlag, Berlin 2016
ISBN 9783943999891
Kartoniert, 224 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Der "Roman des Freiherrn von Vieren" ist das Gemeinschaftswerk einer Dichtergruppe um E. T. A. Hoffmann, Adelbert von Chamisso, Karl Wilhelm Salice-Contessa und Friedrich de la Motte Fouqué. 1815 begonnen und Fragment geblieben, erzählt dieses amüsant-romantische Experiment die Geschichte des Malers Georg Haberland, der wie seine beiden Doppelgänger auf der Suche nach der idealen Mädchengestalt ist. Ein paar Jahre später veröffentlichte E. T. A. Hoffmann das von ihm zurückgezogene fünfte Kapitel des Viererromans als umgearbeitete eigenständige Erzählung "Die Doppeltgänger" und Karl Wilhelm Salice-Contessa seine Erzählung "Das Bild der Mutter", die beide hier in ihrer ursprünglichen Fassung mit abgedruckt werden. Das Buch versammelt damit die Zeugnisse des Seraphinenordens, der nach seiner Neugründung 1818 als Serapions-Brüderschaft weltberühmt wurde. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Markus Bernauer.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.02.2017

Mit "Dem Roman des Freiherrn von Vieren" liest Rezensent Tilman Spreckelsen nicht nur einen spannenden und reichhaltigen Kriminalroman, sondern auch die faszinierende Geschichte eines ungewöhnlichen Projekts. Bereits 1814 hatten sich vier Autoren, darunter E.T.A. Hoffmann und Adalbert von Chamisso zusammengetan, um gemeinsam einen Roman zu schreiben, lesen wir. Jedem von ihnen wurden ein oder mehrere Kapitel überantwortet, in dem er die Handlung voran treiben sollte. Dass das Projekt schließlich unvollendet liegen blieb und Hoffmanns Beitrag zum Text gänzlich fehlt, führte Hoffmann selbst auf den "Eigensinn der Beteiligten" zurück. Nun, mehr als zweihundert Jahre später, so der Rezensent, hat der Berliner Literaturwissenschaftler Markus Bernauer den fragmentarischen Text neu editiert und um zwei Novellen und ein "vorzügliches Nachwort" ergänzt, das die so spannende wie müßige Frage aufwirft: Was wäre wenn...
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