Dieser Autor, selbstverständlich ein Bienenfreund und zugleich der ehemalige Leiter des Instituts für Bienenkunde, hat von den Bienen gelernt, lobt Wolfgang Müller. Genauer gesagt: er habe von ihrer Arbeitsteilung und ihren sozialen Strukturen gelernt. Wissenschaft und Praxis befruchteten sich aufs Schönste gegenseitig. Das heißt auch oder besonders der Laie kommt auf seine Kosten. Genug des Lobs: Ein wenig, findet Müller, idealisiere der Bienenkundler das Objekt seiner Begierde. Dass sie kein anderes Tier töte und auch die Natur schone, sei wohl wahr, aber schließlich steche sie auch mal zu, hält er dagegen. Das tut den Qualitäten des Buchs keinen Abbruch. Prächtig bebildert sei es und führe nebenbei nicht nur in die Kulturgeschichte der Imkerei, sondern auch in die Kulturgeschichte der Bienendarstellung ein.
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