Dieser Autor, selbstverständlich ein Bienenfreund und zugleich der ehemalige Leiter des Instituts für Bienenkunde, hat von den Bienen gelernt, lobt Wolfgang Müller. Genauer gesagt: er habe von ihrer Arbeitsteilung und ihren sozialen Strukturen gelernt. Wissenschaft und Praxis befruchteten sich aufs Schönste gegenseitig. Das heißt auch oder besonders der Laie kommt auf seine Kosten. Genug des Lobs: Ein wenig, findet Müller, idealisiere der Bienenkundler das Objekt seiner Begierde. Dass sie kein anderes Tier töte und auch die Natur schone, sei wohl wahr, aber schließlich steche sie auch mal zu, hält er dagegen. Das tut den Qualitäten des Buchs keinen Abbruch. Prächtig bebildert sei es und führe nebenbei nicht nur in die Kulturgeschichte der Imkerei, sondern auch in die Kulturgeschichte der Bienendarstellung ein.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…