Vertreter der Biologie, Ethnologie, Geschichte, Literatur-, Medien- und Musikwissenschaft, der Philosophie und Theologie erklären, wie der Tod unser Leben und unser Selbstverständnis prägt und wie Menschen verschiedenster Zeiten und Kulturen ihr Leben im Schatten des Todes führten: Zu den Autoren gehören Christopher Bruell, Philippe Descola, Peter Gülke, Hans Ulrich Gumbrecht, Peter H. Krammer, Peter von Matt, Axel Michaels, Jean-Claude Schmitt, Norbert Schneider, Ernst Tugendhat.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 18.12.2004
Der Rezensent mit dem Kürzel "cor" ist eigentlich ganz angetan von diesem Band über die Thematisierung von Tod im Leben, das auf ein Symposium der Siemens-Stiftung unter der Leitung von Heinrich Meier zurückgeht. Besonders interessiert ist der Rezensent an Norbert Schneiders Essay über die Verbindung von Tod und Medien, dem er den Rest seiner kurzen Rezension widmet. Seiner Beobachtung nach scheinen die Medien, insbesondere das Medium Film, tatsächlich sehr fasziniert von diesem Thema zu sein. Doch auch wenn der Rezensent das Buch inhaltlich spannend findet - er ist doch befremdet davon, dass hier nur männliche Autoren zu Wort gekommen sind.
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