Seit Jahrtausenden ersinnen wir Ungeheuer und Fabelwesen, die uns zugleich Furcht einjagen und faszinieren. Wir brauchen sie, um unseren Ängsten eine Gestalt zu geben und sie so beherrschbar zu machen. Hubert Filser zeigt, wie jede Gesellschaft ihre eigenen Monster hervorbringt und was diese über die Menschen verraten, die sie erdacht haben.
Ob Hundsköpfige, anmutige Sirenen oder Dracula - eins verbindet all diese schaurigen Kreaturen: Sie sind ein Spiegelbild gesellschaftlicher Strömungen und sagen viel darüber aus, was zum Zeitpunkt ihrer Entstehung als normal galt und was nicht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.02.2018
Rezensent Oliver Pfohlmann erfährt vom Münchner Wissenschaftsjournalisten und Physiker Hubert Filser, wozu Monster gut sind. Dass und wie wir mit ihrer Hilfe diffusen Ängsten eine Form geben, erklärt der Autor laut Rezensent in seinem Gang durch die Kulturgeschichte einerseits amüsant und anregend, andererseits allerdings allzu populär und stilistisch zu persönlich. Etliche Fehler im Text machen dem Rezensenten die Lektüre nicht gerade angenehmer.
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