Von Ralph Gabriel, Ingo Grastorf, Tanja Lakeit und David Weyland. Auf die Frage nach dem Rechtsextremismus im öffentlichen Leben Oranienburgs hört man immer wieder, dass die Gefahr, die von Rechtsextremen ausgehe, deutlich zurückgegangen sei. Früher war alles schlimmer, lautet der gemeinsame Tenor von Vertretern der Stadt bis zu den Engagierten im Forum Oranienburg, von latent-rechtsextremen Mitläufern bis hin zu den wenigen links-alternativen Jugendlichen sowie den Mitarbeitern in der Gedenkstätte Sachsenhausen. In Oranienburg kann man jedoch eine quicklebendige rechtsextreme Szene beobachten. Es ist in Oranienburg unmöglich, sich nicht an die nationalsozialistischen Verbrechen zu erinnern. Die überwältigende Erfahrung dieser Geschichte ist so zentral, dass sie bei fast jeder öffentlichen Auseinandersetzung zum Thema wird. Die vorliegende Studie untersucht den Konflikt zwischen Rechtsextremismus und pluralistischer Demokratie.
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