Herausgsgeben im Auftrag von Miteinander e. V. - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt. Mit sechs Abbildungen. Anschläge rechtsradikaler Einzeltäter rufen die Frage nach den organisatorischen Strukturen des Neonazismus in der Bundesrepublik auf. Die NPD als Sammelbecken der äußersten Rechten gerät dabei immer wieder ins Blickfeld der demokratischen Öffentlichkeit.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.03.2003
Am 18. März 2003 stellte das Bundesverfassungsgericht das NPD-Verbotsverfahren wegen der zahlreichen V-Männer in der Parteispitze ein. Laut Rezensentin Susanne Katzorke wird damit die Prognose des von Heinz Lynen von Berg und Hans-Jochen Tschiche herausgegebenen Sammelbands mit dem Titel "NPD - Herausforderung für die Demokratie?" bestätigt. Die Mehrheit der Autoren kommt zu dem Schluss, dass die Gründe für ein Verbot der NPD nicht ausreichen, fasst Katzorke zusammen und erhält durch die Analysen von Autoren wie Christoph Seils, Horst Meier oder Bernhard Wagner einen interessanten Einblick in das Für und Wider eines Verbots. Weniger gefallen hat der Rezensentin der erste Teil des Bandes, der einen allgemeinen Überblick über die Geschichte der NPD geben möchte. Hier hat sie kaum Neues erfahren, die Texte von altbekannten Rechtsextremismus-Theoretikern, darunter Armin Pfahl-Traughber oder Werner Sprado, wären allzu "behäbig" und unmotiviert. Sie resümiert: Die Lektüre dieses Bandes hätte den Verantwortlichen das peinliche Scheitern des Verbots wohl erspart.
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