Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.03.2000
In einer kurzen Besprechung äußert Lutz Hagestedt seine Begeisterung über dieses Buch so verhalten, als befürchte er, zu deutliche Worte könnten angesichts des "opulenten" Bandes vulgär wirken. Das Buch bestehe eigentlich aus fünf Teilbänden, die durch Reproduktionen kalligraphischer Blätter unterteilt sind. Die Wörter, poetelt Hagestedt, ziehen "wie Vogelschwärme" über die Seiten und gruppieren sich zu Gedichten. Als Hauptmotiv von Jappes Lyrik macht der Rezensent den "handwerklichen Aspekt des Schreibens" auf den verschiedenen Papierarten aus. "Seh-Texte im besten Sinne", resümiert Hagestedt.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…