Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.03.2000
In einer kurzen Besprechung äußert Lutz Hagestedt seine Begeisterung über dieses Buch so verhalten, als befürchte er, zu deutliche Worte könnten angesichts des "opulenten" Bandes vulgär wirken. Das Buch bestehe eigentlich aus fünf Teilbänden, die durch Reproduktionen kalligraphischer Blätter unterteilt sind. Die Wörter, poetelt Hagestedt, ziehen "wie Vogelschwärme" über die Seiten und gruppieren sich zu Gedichten. Als Hauptmotiv von Jappes Lyrik macht der Rezensent den "handwerklichen Aspekt des Schreibens" auf den verschiedenen Papierarten aus. "Seh-Texte im besten Sinne", resümiert Hagestedt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…