Blickt man auf die Jahrhunderte kriegerischer Auseinandersetzung in Europa zurück, so kommt der freiwillige Zusammenschluss souveräner Staaten zur "Europäischen Union" einer Revolution mit friedlichen Mitteln gleich. Auf die Grundlinien konzentriert, stellt Gerhard Brunn den von Krisen begleiteten Prozess der wirtschaftlichen und politischen Integration dar und zeigt die daraus resultierenden Veränderungen im Zusammenleben der Völker.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.01.2003
Das Handbuch der Europäischen Vereinigung von Gerhard Brunn sei benutzerfreundlich und übersichtlich, lobt Johannes Willms. Auf 429 Seiten dokumentiert der Professor für Europäische Regionalgeschichte in konzentrierter und chronologischer Form den Europäischen Integrationsprozess. Das "unverzichtbare" und zugleich "etwas spröde" Nachschlagewerk sei ein wahres Kunststück, beantworte alle Fragen über die europäische Integration von 1947 bis heute, staunt der Rezensent. Dieses Nachschlagewerk von Gerhard Brunn sei keineswegs unkritisch und, wagt Willm zu prophezeien, werde schon bald zum Klassiker.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…