Deutsch-Englisch. 87 Farbfotos. Mit einer Einführung von Lucius Burckhardt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.05.2002
Der mit "G.K." zeichnende Rezensent zeigt sich sehr beeindruckt von Gerhard Ullmann Fotoband. Er kennzeichnet Ullmanns Fotografie eingangs als "obsessiv auf das Fundstück gerichtete, fast wissenschaftliche Art der Feldforschung". Seine Farbaufnahmen eines "venezia obscura" gehen laut Rezensent weit über die touristische Neugier hinaus. Der Rezensent hebt vor allem Ullmanns beiläufige Entdeckungen und formal "verblüffenden" Beschreibungen "sprechender Nebenmotive" hervor, mit denen Ullmann tief in das Geheimnis der Stadt eindringt. Über die Beschreibung von Ullmanns Bildern, etwa von den "bemalten, beklebten oder zerkratzten Hauswänden", den "im Nebel oder im Schnee verlöschenden architektonischen Strukturen" oder den "malerisch weichen Abstraktionen der Farbspiele im Wasser der Kanäle", gerät der Rezensent regelrecht ins Schwärmen.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…