Petra Reski

Als ich einmal in den Canal Grande fiel

Vom Leben in Venedig │ Das ungeschönte Porträt der schönsten Stadt der Welt
Cover: Als ich einmal in den Canal Grande fiel
Droemer Knaur Verlag, München 2021
ISBN 9783426278468
Gebunden, 272 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Von Touristen überrannt, vom Hochwasser bedroht - und dennoch die schönste Stadt der Welt: Petra Reski, die seit den Neunzigern in der Lagunenstadt lebt und sie kennt wie keine Zweite, erzählt vom Leben in Venedig. Einst hat sie ihr Herz an einen Venezianer verloren - längst hat sie sich in dessen Heimatstadt verliebt. Doch Kreuzfahrttourismus, Immobilienspekulation und gewissenlose Bürgermeister setzen der Stadt zu. Petra Reski kennt sie noch, die alten Venezianer und die Geheimnisse dieser Stadt, sie zeichnet ein wehmütiges Bild von Venedig, dessen Untergang es unbedingt zu verhindern gilt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2021

Rezensent Andreas Rossmann glaubt Venedig noch nicht verloren, solange es Petra Reski gibt und ihre herzhaften Interventionen gegen den Verfall der Lagunenstadt. Wie Reski von der Ruhrpotterin zur fast echten Venezianerin wurde, welche Rolle ihr Partner dabei spielt, wie sie den Kampf aufnimmt gegen Touristen in Radlerhosen und was und wen sie in Venedig so alles kennenlernt, dünkelhafte Gondolieri und singende Fischer etc., erfährt Rossmann in den "offenherzigen", witzigen, auch mal sentimentalen Beiträgen im Band.
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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 17.04.2021

Rezensent Marc Peschke gefällt es, dass Petra Reski in ihrem Buch kein Blatt vor den Mund nimmt. "Bissig" und bestens informiert, so Peschke, schreibt die Autorin, die seit 1991 in Venedig lebt und sich dort auch politisch engagiert, über die Folgen und Hintergründe der Zerstörung der Stadt: über Korruption und Massentourismus, die scheiternden Projekte des Bürgermeisters Luigi Brugnaro, die Vereinnahmung von ausländischen Investoren. Aber auch Reskis Liebe zur Stadt spürt der Rezensent, den diese Mischung aus "Leidenschaft und Kampfeslust" anspricht. Aktuell herrsche zwar einmal eine ungewohnte Ruhe in Venedig, wie Reski beschreibe - der Zukunft der Stadt sieht der Rezensent aber ebenso ratlos entgegen wie die Autorin.

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