Herausgegeben von Ulrich Beck, Natan Sznaider und Rainer Winter.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.04.2004
Für eine "Theorie der Globalisierung" gebe es "noch viel zu tun". Mit dieser Feststellung beschließt Paul Nolte seine Besprechung dieses von Ulrich Beck, Natan Sznaider und Rainer Winter herausgegeben Bandes - der aus einer im Oktober 2000 im Schloss Elmau abgehaltenen Tagung hervorgegangen ist, wie man erfährt. Der Rezensent kommt zu diesem Urteil vor allem, weil sich durch diesen Band, wie er festgestellt hat, "wie ein roter Faden" ein bestimmter, für die Globisierungsdiskussion bezeichnender Dissens ziehe. Und der lasse sich, findet Nolte, dann auch durch entsprechende Vorschläge Ulrich Becks in diesem Band nicht wirklich überwinden. Dieser Dissens besteht nach Nolte in der Uneinigkeit der Globalisierungstheoretiker über die Frage, ob denn nun eine "amerikanische Globalisierung" die Weltkultur "im Griff" habe, oder ob nicht vielmehr "lokale Kulturen und Rezeptionsbedingungen" der "Standardisierung" deutliche Grenzen setzen würden.
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