Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.09.2005
Als "Erfolgsgeschichte" sieht Rezensent Andreas Rödder die nunmehr sechzig Jahre währende Geschichte der CDU in diesem Band präsentiert. Eine Erfolgsgeschichte, die zugleich eine "Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik" sei. Dass die zehn Essays "Sympathie für die sechzig gewordene Jubilarin" hegen, verhehlt er keineswegs. Alles in allem kann er den Beiträgen das Bandes nur zustimmen. Allerdings schreitet er angesichts der bisweilen offensichtlich allzu positiven Darstellung ein und mahnt in deisen Fällen eine "abwägend differenzierende Bilanzierung" an. Versäumnisse hat es seines Erachtens nämlich schon gegeben, sowohl bei der Bundesrepublik als auch der Union. Kritisch äußert sich in diesem Kontext insbesondere über den "Daseinsvorsorgestaat" Deutschland. Nichtsdestoweniger kann er Dieter Grosser nur beipflichten, wenn dieser in der Sozialen Marktwirtschaft noch immer eine "Wertbasis und Zielorientierung" für eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung sieht, die ein "Höchstmaß" an Freiheit für den Einzelnen mit sozialer Verantwortung für die Gemeinschaft verknüpft. "Und darum geht es", bemerkt der Rezensent.
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