Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.06.2000
Gustav Falke gesteht dem Autor zwar zu, in seiner Untersuchung von Mozarts Konzerten mit "bewunderungswürdiger Genauigkeit" gearbeitet und die formal-musikalischen Voraussetzungen von manchem Einfall Mozarts freigelegt zu haben. Jedoch, bemerkt der Rezensent tadelnd, seien die Deutungen, die der Autor daran anschließe, etwas "dürftig". Zudem suche Brink nach "eindeutigen Sinnzuweisungen", was dem Rezensent als Manko erscheint, und die Auswahl der zeitgenössischen Quellen sei nicht ausreichend. Besonders schade findet es Falke, dass der Autor die Verwendung von volksmusikalischen Motiven bei Mozart weitgehend unbeachtet gelassen habe, und so kann ihn diese musikwissenschaftliche Untersuchung nicht überzeugen.
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