Dieses Buch bietet einen Überblick über Biographie, sein kompositorisches Schaffen, Analysen der veröffentlichten Werke, Werke der ersten Schaffensperiode, Werke der mittleren Schaffensperiode, Werke der letzten Schaffensperiode, Bearbeitungen von Werken anderer Komponisten, eine Zusammenfassung, wesentliche Charakteristika der Musiksprache Markevitchs, eine Einordnung in den musikhistorischen Kontext, theoretische Äußerungen zur Musikauffassung, sein Wirken als Dirigent sowie Buchveröffentlichungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.05.2001
Zu den Könnern, die ihre Arbeit ohne Starallüren "in den Dienst der Sache" gestellt haben, zählt Stephan Mösch den in Kiew gebürtigen Komponisten und Dirigenten Igor Markevitch, der sich ab seinem vierzigsten Lebensjahr nur noch der Vermittlung von Musik widmete. Beeindruckt zeigt sich Mösch von Jörg Hillebrands musikwissenschaftlicher Untersuchung, die sich neben einem einführenden biografischen Teil ausschließlich mit Markevitchs heute vergessenen 24 Kompositionen auseinandersetzt: Orchester- und Kammermusikstücke, Ballette, Vokalwerke und ein Oratorium. Schon vor Cage habe Markevitch aleatorische Formen ausprobiert, berichtet Mösch und charakterisiert Markevitchs Kompositionstechnik nach Hillebrand als "primär horizontal und stark polyphon" ausgerichtet. Auch andere Dirigenten hätten in jungen Jahren komponiert, fasst Mösch zusammen, aber der Fall Markevitch sei "komplizierter und zeitgeschichtlich interessanter".
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