Aus dem Englischen von Tobias Schnettler. Nach Guillermo del Toros Film "Pans Labyrinth". Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.08.2019
Fritz Göttler kann sich mit Cornelia Funkes Adaption von Guillermo del Toros Film nicht anfreunden. Zu poetisch findet er Funkes Zugriff, auch wenn ihm die hinzuerfundenen Szenen aus der Vorzeit durchaus zusagen und er Funke für eine sensible, versierte Erzählerin hält. Aber Funkes Moral, ihr Bekenntnis zu Mut und Verantwortlichkeit, scheint Göttler einfach zu niedlich für die Härte des politischen Märchens, wie es del Toro erdacht hat.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 03.07.2019
Für Rezensentin Kim Kindermann sind Cornelia Funke und Guillermo del Toro das absolute Traumpaar der Abenteuer-Fantasy-Welt. Der gemeinsame Roman vereint laut Kindermann das Beste aus Funkes Tintenwelt-Büchern und del Toros Regiekunst in "Pans Labytrinth". Ein so spannendes, zugleich politisches Abenteuer, das die Grausamkeit im Franco-Spanien um 1944 und eine magische Fantasiewelt mit Kinderfressern und Königen aus dem Kopf der jungen Protagonistin miteinander verbindet, hat Kindermann lange nicht gelesen. Horror, Politik, Fantasy und eine starke Sprache aufs Schönste vereint, schwärmt sie.
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