1943: Die vierzehnjährige Lotte flüchtet nach verheerenden Luftangriffen auf Hannover
nach Ostpreußen, auf das Trakehnergestüt Waldeck. Weit weg vom Kriegsgeschehen findet sie auf dem idyllischen Gut ein neues Zuhause und erlebt auf dem Rücken der Trakehnerstute Lilie eine nie zuvor gespürte Freiheit. Doch der Krieg schreitet voran, und nach zwei Sommern muss Lotte erneut fliehen und alles zurücklassen, was ihr ans Herz gewachsen ist. Aber so schwer der Weg, der vor ihr liegt auch sein mag: Lotte stellt sich mutig ihrem Schicksal. Und gibt niemals auf.
Eine packende Fluchtgeschichte, ein aufregender Pferderoman und vor allem: eine eindrucksvolle Schilderung davon, wie wichtig es ist, auch in schwersten Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.01.2019
Ein Mädchen, ein Pferd, "Stirn an Stirn, von Laub umweht" - in Kombination mit einem Titel wie "Gefährten für immer" lässt ein solches Cover kaum Zweifel zu. Zum Glück hat sich Rezensentin Ellen Tiemann eines Besseres belehren lassen: Dieser Roman ist - anders als die ungünstige Gestaltung glauben lässt - kein typischer Pferderoman, lesen wir. Hier geht es um ein junges Mädchens, das von seinem Vater auf ein Gut nach Ostpreußen geschickt wird, 1945 jedoch von dort fliehen muss - gemeinsam mit ihrer Stute Lilie. Die bedrückenden Erlebnisse der Protagonistin sind teilweise angelehnt an das Leben der Gräfin von Dönhoff, erklärt Tiemann. Historische Fakten werden in die fiktive Handlung eingewoben und zur politischen Aufklärung genutzt. Dieses Buch ist also in doppelter Hinsicht überraschend, so die überzeugte Rezensentin.
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