Mit 60 Abbildungen. Medizinische Fotografien und insbesondere Krankenporträts des 19. Jahrhunderts haben mehr als nur medizingeschichtlichen Wert. Sie geben auch Auskunft über Sichtweisen auf den menschlichen Körper und über Vorstellungen davon, was als "normal" oder "normwidrig", "schön" oder "unästhetisch", "kulturell akzeptiert" oder "abstoßend" verstanden wurde. In diesem Buch geht es um Bilder des entstellten - anamorphotischen - Körpers. Die medizinischen Fotografien werden im Kontext ästhetischer Debatten, literarischer Phantasien und wissenschaftlicher Erkenntnisinteressen erörtert. Der Leser gewinnt Einblicke in die Geschichte des technischen Medieneinsatzes in der Medizin und erfährt etwas über kulturelle Vorstellungen von Hässlichkeit und Monströsität sowie über die Relativität von Lebenskonzepten.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…