In diesem Buch wirft der Bürger Tarek Leitner einen höchst subjektiven Blick auf seine Umwelt. Und fragt: Was lassen wir uns eigentlich an Hässlichkeiten in unserer Umgebung alles gefallen? Seine These lautet: Im Namen der Wirtschaftlichkeit akzeptieren wir vielfach, dass der Raum, in dem wir unser alltägliches Leben verbringen, verunstaltet wird. Durch Tankstellen und Fastfood-Ketten, Leuchttafeln und Lärmschutzwände, Baumärkte und Autobahnknoten. Alles Dinge, die wir brauchen, keine Frage. Aber bemerken wir überhaupt noch, wie sie uns den Blick verstellen?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.01.2013
Matthias Mulitzer graut es vor der Zukunft der Alpenrepublik, wenn er Tarek Leitners Ausführungen zur aktuellen Architektur und Landschaftsplanung in Österreich liest. Dabei referiert der Autor weitgehend nüchtern die Fakten, rasende Bodenversiegelung im Namen des Tourismus und fragwürdiger Immobilienprojekte, Zersiedelung etc. Dass der Autor dem historische Beispiele besserer Planung gegenüberstellt, findet Mulitzer richtig. Umso mehr vermisst er konkrete positive Beispiele aus der Gegenwart, die als Alternative dienen könnten, und die gibt es, wie Mulitzer belegt.
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