Urlaub ist eine ernste Sache, schließlich sollen es die schönsten Wochen im Jahr sein. Der Fleiß des Nordens will belohnt werden und zwar pauschal und tutto kompleddo per favore. Leider aber lauern überall Verdrießlichkeiten, die einem die ganze wohlverdiente Sache vergällen: lauter Ausländer, die nicht deutsch sprechen, Parkplatznöte in den total verbauten mittelalterlichen Städten, rausgestohlene Geldbörsen, Durchfall bereits auf halbem Reiseweg, widerspenstige Regenwolken, wo man doch klar und eindeutig mediterran gebucht hat oder dann noch so was wie ein Jetlag - einen Tag, den man zwar bezahlt, aber nicht kriegt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.08.2003
Da kann der mit "lex" zeichnende Rezensent nur grinsend zustimmen: Die "Urlaubsimpressionen", die Gerhard Polt und Hanns Christian Müller hier zusammen gesammelt haben, sind zwar allgemein bekannt, aber eben auch immer wieder amüsant. Es gehe von den Beschwerden über das Essen zu denen über die Sauberkeit im Ausland und überhaupt durch alle Grauenhaftigkeiten, denen sich deutsche Urlauber im Ausland, laut Rezensent die "hochnotreinlichen Pauschalurteilsreisenden", so ausgesetzt sehen - mit der Konsequenz: "Da fahren wir nimmer hin."
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