Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.12.2003
Der Rezensent mit dem Kürzel "ujw" entdeckt durchaus interessante Hintergründe von Weihnachten in diesem Buch - z.B. das Weihnachten mindestens die ersten 300 Jahre lang nicht gefeiert wurde. "Bis dahin ... gibt es Indizien dafür, dass eine solche Feier unter den christlichen Theologen sogar als 'unchristlich' gegolten hat", lesen wir. Doch ganz zufrieden ist der Rezensent mit Hans Försters Arbeit nicht. Dabei stört ihn nicht einmal die "sachdienlich karge Sprache", in der Förster die "staubtrockenen Spuren" aufbereitet. Seine Einwände sind wissenschaftlicher Natur: Förster enthalte dem Leser wichtige Quellen vor und verweise an ihrer Stelle auf seine vor einigen Jahren zum Thema erschienene Forschungsarbeit.
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