Die augenscheinlich unaufhaltbare Globalisierung gesellschaftlicher und ökonomischer Prozesse wird zugleich als Bedrohung und als Chance erlebt. Was kann die Zukunftsforschung als Teil der Volkswirtschaftslehre hier beitragen? Hans Georg Graf, Professor an der Hochschule St. Gallen, skizziert die Megatrends und liefert die Grundlagen für strategische Managemententscheide. Die wirtschaftliche Optik steht im Mittelpunkt, es werden jedoch auch politische, demographische und ökologische Faktoren berücksichtigt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.06.2000
In einem recht neutralen Ton weist der Rezensent mit dem Kürzel "tf." hier auf ein Buch hin, das im eigenen Verlag der Zeitung erschien. Das Buch sei vornehmlich im Konjunktiv geschrieben, berichtet der Rezensent - verständlich wenn man bedenkt, dass es hier im wesentlichen um verschiedene Zukunftsszenarien für die Weltwirtschaft geht, die der Zukunftsforscher Graf hier, zum Teil in Anlehnung an Modelle der OECD, entfaltet. Das letzte Szenario der "sanften Weltgesellschaft", in der dank einer starken UNO als Weltregierung eine "garantierte Vollbeschäftigung" herrschen soll, scheint der Rezensent dabei noch am wenigsten glaubhaft zu finden.
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