Die wohl verheerendste Folge des Globalismus als falsch verstandene Heilslehre ist der allerorts grassierende Fundamentalismus in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In "Der Mensch als das Maß" stellt Hans Vontobel die zentrale Frage, ob nun die Systeme grundlegend falsch sind oder ob es die Menschen sind, die sie fehlinterpretieren. Angesichts berechtigter Skepsis vor Gesellschafts- und Wirtschaftslehren, die sich losgelöst von der Praxis im theoretischen Raum ergehen und die - wie Blicke in die Geschichte zeigen - stets früher oder später Schiffbruch erleiden, setzt der Autor seine Hoffnung auf eine Elite, die das alles entscheidende Zusammenspiel zwischen Wirtschaft, Kultur, geschichtlicher Erfahrung und menschlichen Werten auf einer dem Humanismus verpflichteten Basis zeitgemäss und neu interpretiert.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…