Die wohl verheerendste Folge des Globalismus als falsch verstandene Heilslehre ist der allerorts grassierende Fundamentalismus in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In "Der Mensch als das Maß" stellt Hans Vontobel die zentrale Frage, ob nun die Systeme grundlegend falsch sind oder ob es die Menschen sind, die sie fehlinterpretieren. Angesichts berechtigter Skepsis vor Gesellschafts- und Wirtschaftslehren, die sich losgelöst von der Praxis im theoretischen Raum ergehen und die - wie Blicke in die Geschichte zeigen - stets früher oder später Schiffbruch erleiden, setzt der Autor seine Hoffnung auf eine Elite, die das alles entscheidende Zusammenspiel zwischen Wirtschaft, Kultur, geschichtlicher Erfahrung und menschlichen Werten auf einer dem Humanismus verpflichteten Basis zeitgemäss und neu interpretiert.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…