Hans Gysi ist ein Sprachtüftler von einsamer Statur, der die Gesetze von Logik und Schwerkraft umbaut zu Denkförderung und Sprachlust. Jede Geschichte, jeder Satz ist eine Heiß-Kalt-Dusche mit beträchtlichen Überraschungen. Da entstehen aus sogenanntem Sprachmüll wunderschöne neue Sätze und Schätze. Da geschehen Wunder und Böse Erwachen noch und (immer) wieder.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.03.2002
In einer Kurzrezension bespricht der mit "amo" zeichnende Rezensent den Erzählband von Hans Gysi, in dem sich dieser mit den "kleinen Schäden" des Alltags auseinandersetzt. Ausgehend von der Prämisse, dass "Leben Schaden nehmen" bedeutet, beschreibt er die verschiedensten Gegebenheiten, die mit dem Thema zu tun haben. Daraus sei nach Ansicht des Rezensenten ein durchaus kurzweiliges Buch hervorgegangen, das die eigene Sicht der Dinge auf teilweise überraschende Weise verändere.
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