Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Ein ernstes Buch sei das, schreibt Anja-Rosa Thöming. Musik sei für Hans Mayer "keine heitere Muse" gewesen. Besonders lobt die Rezensentin das Kapitel über den heute vergessenen Cellisten Emmanuel Feuermann, der in der Weimarer Republik und der amerikanischen Emigration eine glänzende Karriere begann, bevor er jung verstarb. Sie weist ferner hin auf die beiden alten Essays aus der Nachkriegszeit über die Thesen Adornos und die Neue Musik. Zwar sei es ein Risiko, zwei so unterschiedliche Textsorten - Essays und Erinnerungen - nebeneinander zu stellen, aber es werde durch den Erkenntnisgewinn aufgehoben.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…