Mit 5 Abbildungen, 170 x 240 mm. Die theoriegeschichtliche Tradition Helmuth Plessners konstruktiv aufgreifend und fortentwickelnd liefert Hans-Peter Krüger im II. Band von "Zwischen Lachen und Weinen" ein systematisches und problemhistorisches Plädoyer für die Philosophische Anthropologie in Auseinandersetzung mit den wichtigsten Strömungen der Gegenwartsphilosophie. In dieser Auseinandersetzung wird die These entwickelt, dass die Philosophische Anthropologie die kontinentaleuropäische Variante eines dritten Weges modernen Philosophierens darstellt. Der Band schließt mit einem Nachweis der Produktivität der Philosophischen Anthropologie, indem sie auf die Frage der Geschlechterdifferenzierung angewendet wird. Die Spezifik erotischer Phänomene ergibt sich aus dem Zusammenspiel zwischen Sex-Habitus und Gender-Rollenspiel und betrifft das Unterlaufen oder Übertreten der historisch eingespielten Zuordnungen beider. Abschließend werden die Konsequenzen der sexuellen Revolution in der massenmedialen Industrialisierung von Sex und Gender diskutiert.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…