Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.07.2000
Mit so gelehrtem wie angestrengtem Witz verreißt der Rezensent Friedrich Wilhelm Graf auf nachgerade höhnische Weise das in einer "vollständig überarbeiteten" Neuauflage erschienene Buch des Freiburger Fundamentaltheologen Hansjürgen Verweyen. Ohne sich wirklich auf die Argumente und Thesen einzulassen, konstatiert er nur, dass die alte Kontrast-Methode, die Größe Gottes durch den Beleg der Nichtigkeit des Menschen zu belegen, hier erfolgreiche Anwendung finde. Nichtig sei nämlich dieses Buch, "verquast" der Text, eine wahres "ens imperfectissimum" - und nichts als "existenzieller Lesefrust" die Folge. Man traut seinen Augen kaum: die feine FAZ-Art des Rezensierens ist das nicht.
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